Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Fritzlar
Da die Corona Pandemie ja seit langem dafür sorgt, dass der Alltag anders ist, haben auch wir uns für die ausstehende Jahreshauptversammlung der Lage angepasst.

 

Die Mitglieder der Fritzlarer Feuerwehr haben am zurückliegenden Freitag, im Beisein von Bürgermeister Hartmut Spogat, Wehrführung und Vereinsvorstand neu gewählt. Torben Stehl ist neuer Wehrführer, er wurde, wie seine beiden Stellvertreter, Markus Biel (1. Stellvertreter) und Andreas Clobes (2. Stellvertreter) einstimmig von den Mitgliedern der Einsatzabteilung gewählt. 

Die bisherige Führung um Jürgen Senf war nicht mehr angetreten. Die Wehrführung bestand aus dem Wehrführer Senf, dem 1. stellvertretenden Wehrführer Torben Stehl sowie dem 2. stellvertretenden Wehrführer Markus Biel. Jürgen Senf stand altersbedingt nicht erneut für eine Wahlperiode zur Verfügung, er wird jedoch im Einsatzdienst weiterhin dabei sein und unterstützen.

Zum Vereinsvorsitzen wurde Olaf Schaberick gewählt, Carolina Clobes wurde seine Stellvertreterin. Besitzer sind Kai Müller und Lena Ewald, Kassierer ist jetzt Joachim Selzer und Michael Scholz der Schriftführer. Marie-Kristin Senf leitete die Kindergruppe und Johanna Riemenschneider ist ihre Stellvertreterin. Die Jugendfeuerwehr führen Sebastian Malazek als Jugendfeuerwehrwart und sein Stellvertreter Noah Eglin, die beide neu gewählt wurden.

Zum Feuerwehrmann-/ Frau Anwärter wurden 

  • Sofia Rauthe, Marlon Murawski und Justin Eckert befördert.

Zum Feuerwehrmann/ frau wurden 

  • Lara Henne, Lucas Ruppert und Max Geismar befördert. 

Zum Hauptfeuerwehrmann wurden 

  • Achim Haupt und Kai Müller befördert.

Zum Löschmeister wurde 

  • Torben Stehl befördert.

Viel Arbeit hatten die Freiwilligen der Fritzlarer Kernstadtwehr im Jahre 2021.
Dazu kam auch noch der äußerst psychische belastende Verkehrsunfall mit fünf Todesopfern den die Feuerwehrleute nicht mehr vergessen werden.

Insgesamt rückten die Kameraden zu 116 Einsätze aus, darunter 47 Brandeinsätze, 58 Hilfeleistungen und sechs ausgelösten Brandmeldeanlagen. Dabei kamen 301 Stunden zusammen:

  • 119 Stunden bei Brandeinsätzen, 
  • 156 Stunden bei Hilfeleistungen, 
  • 10 Stunden bei ausgelösten Brandmeldeanlagen sowie
  • 16 Stunden bei Brandsicherheitsdiensten

„Besonders prägende für das angelaufene Jahr war der Dachstuhlbrand in der Albertstraße in Fritzlar, der einen massiven Einsatz an Atemschutzgeräteträgern forderte. Hier merkten wir, wie schnell wir mit unserem derzeitigen Material an die Grenze kommen, sodass das THW und eine Fritzlarer Firma mit Trennschleifern und einer speziellen Säge aushelfen musste. Auch war hier die Feuerwehr Gudensberg mit der Drehleiter und einem Löschgruppenfahrzeug zur Unterstützung an der Einsatzstelle“, so Jürgen Senf.

Theme: Overlay by Kaira